Autor: rsp

  • KI – The Fotographer (Teil 1)

    KI – The Fotographer (Teil 1)

    Wie habe ich mit einem Foto von mir das „The Fotographer“ Bild durch KI erstellt?

    Man lädt ein eigenes Foto hoch und kopiert den folgenden Text, auch prompt genannt, z.B. auf www.leonardo.ai oder einer KI wie Chat GPT mit Dall-E, Imagegenerierung per Text.

    Prompt: Fotorealistisches Produktfoto einer Premium-Actionfigur, basierend auf dem hochgeladenen Foto eines Mannes mit Glatze und grauem Bart. Die Figur steht aufrecht in einer transparenten Blister-Verpackung im Stil eines High-End-Sammlerspielzeugs. Oben auf der Verpackung steht „THE Fotographer“ in großer, fetter, metallisch glänzender 3D-Schrift. Die Figur trägt einen dunkelblauen Hoodie und einen robusten Rucksack mit realistischen Details. Extrem detailreiches Gesicht mit realistischer Hauttextur und Bartstoppeln. Zubehör in separaten Fächern: Kamera EOS R5 II, Stativ, Tarnzelt, Mini-Rucksack. Studio-Produktfotografie, weiches Licht, scharfer Fokus, realistische Materialien, High-End-Collector-Toy, fotorealistisch, 8K, neutraler Hintergrund.

    Zusammenfassung: So wirst du selbst zur obigen Actionfigur

    1. Foto hochladen: Ganzkörper oder Portrait im Chat auf z.B. www.leonardo.ai.
    2. Prompt nutzen und anpassen: Nutze obigen prompt und passe danach Details mit weiterem Text an. Thats all!

    The FotoGrapher… vielleicht ist es Dir aufgefallen das ich bei dem Namen geDenglished habe und genau das hat die KI umgesetzt. Die meisten würden denken eine KI sollte aber darauf hinweisen das es dieses Wort nicht gibt. Soweit ist die KI „noch“ nicht wie z.B. in einem Science Fiction Film. Künstliche Intelligenz ist aktuell ein Werkzeug und ein für Firmen nützlicher Marketing Begriff mit dem man sein Produkt „aufwerten“ und natürlich Geld verdienen kann . Künstliche Intelligenz kann viel, sie wird sich stetig weiterentwickeln und ändert ab sofort alles in unserem täglichen doing. WIR werden nicht mehr gefragt ob wir das wollen, es wird kommen wie das Auto, wie der Fernseher, wie der Computer, wie das Internet oder das Smartphone. Es ist nun einfach da!

    Ok weiter gehts, jetzt wollte ich sehen was möglich ist und nutzte folgenden Prompt für ein weiteres Foto: zeige mir diesen Fotograf wie er im Schnee einen Auerhahn fotografiert.

    Das Ergebnis finde ich unglaublich, ja ok die KI weiß noch nicht das man niemals so nah an einen Auerhahn heran kommt. Ich würde auch eher aufs Auge fokussieren als auf den Bauch. Trotzdem ist das Ergebnis gut und war leicht mit einer KI zu realisieren. Ich war nie an diesem Ort! und wurde nur wie der Auerhahn, gut in das Foto integriert und sogar automatisch in einer neuen Pose.

    Vermutlich hätte ich das Bild noch weiter verbessern können mit folgendem prompt: Bitte generiere das Foto neu, gib dem Fotografen hinter einem Busch etwas Deckung, nutze ein 400mm Objektiv und vergrößere den Abstand vom Fotografen zum Auerhahn.

    Leider waren die Credits in der free Version für heute alle und auch die angefangene Session konnte ich am nächsten Tag nicht weiterführen. Jedes Foto wurde in ca. einer Minute generiert.


  • EOS R5 II Review

    EOS R5 II Review

    Ich dachte die 5D Mark IV wäre mein Ende der Fahnenstange gewesen, die R7 würde mir neben der 5D Mark IV reichen. Falsch gedacht, die R7 fixte mich an. Die 5D IV kann zu Ebay…. und ja der Sprung zur „neuen Kamera“ ist einfach der Wahnsinn. Der Autofokus der R5 II ist Champions League. Der Augenfokus und die Motivverfolgung ebenso. Die Bildqualität ist das beste was ich bisher kenne. Rolling Shutter habe ich bisher nicht bemerkt obwohl ich z.B. gerne den Eisvogel fotografiere.

    Ein paar Facts:

    • Geschwindigkeit: Dank des neuen 45 MP Stacked-CMOS-Sensors sind Serienaufnahmen mit bis zu 30 Bildern/Sek. (Elektr. Verschluss) möglich. Der Rolling-Shutter-Effekt ist bisher bei mir nicht aufgetaucht.
    • Autofokus (AF): Das verbesserte Dual Pixel Intelligent AF nutzt Deep Learning AI für präzise Motiverkennung. Eine innovative Funktion ist der Eye Control AF, bei dem der Fokuspunkt durch den Blick des Fotografen in den Sucher ausgewählt wird. Hierfür hatte ich aber noch keine Muse mich damit zu beschäftigen.
    • In-Body Image Stabilization (IBIS): Die Kamera verfügt über eine 5-Achsen-Bildstabilisierung direkt am Sensor. In Kombination mit kompatiblen RF-Objektiven erreicht das System eine Stabilisierungsleistung von bis zu 8,5 Blendenstufen in der Bildmitte und ca. 7,5 Stufen im Randbereich.
    • Fotoqualität: Die 45-MP-Auflösung liefert detailreiche Bilder und lässt Raum fürs beschneiden. Die Bildqualität ist bis ISO 3200 sehr gut und auch 6400 finde ich noch völlig in Ordnung. Bei extrem hohen ISO-Werten soll das Rauschen im Vergleich zum Vorgängermodell etwas stärker sein, dass habe ich aber noch nicht gebraucht, da die Stabilisierung z.B. bei 1/60 oder 1/100 aus der Hand noch oft klappt bei statischen Motiven. Tipp: lieber ein minimal verrauschtes Bild als ein unscharfes und dementsprechend besser angepasste Verschlusswerte testen.
    • Videoqualität: Ermöglicht interne Aufnahmen in 8K RAW mit bis zu 60p sowie 4K mit bis zu 120p. Das Überhitzungsproblem der ersten R5 wurde durch besseres Wärmemanagement und einem nicht hörbaren Lüfter behoben.
    • Design: Das Gehäuse ist minimal größer als das der R5 und kleiner als das der 5D IV. Der Ein-/Ausschalter wurde leider auf die rechte Seite verlegt. Separate Schalter für Foto- und Videomodus erleichtern die Umschaltung, ich gewöhne mich nicht so ganz daran.
    • Konnektivität & Akku: Verfügt über einen HDMI-Anschluss in voller Größe und zwei Speicherkartenfächer (CFexpress und SD). Die Kamera nutzt einen neuen Akkutyp LP-E6P um das max. heraus holen zu können. Alte Akkus sind teils kompatibel, unterstützen aber z.B. nicht die pre continuous shooting Funktion (Burst). Folgende 2 Cardslots sind vorhanden 1x CFexpress Type B Slot und einen universellen UHS-II SD-Karten Slot.


    Fazit

    Die Canon EOS R5 Mark II, die ich seit Ende 2024 nun über ein Jahr besitze, ist eine leistungsstarke Hybridkamera, die in den meisten Bereichen, insbesondere bei Geschwindigkeit und Autofokus, deutliche Verbesserungen gegenüber ihrem Vorgänger R5 bieten soll und gegenüber der 5D Mark IV definitiv bietet. Sie ist eine hervorragende Wahl für Natur-Fotografen wie ich finde. Die erste R5 gibt es mittlerweile zu einem guten Gebrauchtpreis falls man in ähnliche technische Spähren günstiger vorstoßen möchte.

  • München, Falknereihof Haging

    München, Falknereihof Haging

    Einen schönen Nachmittag haben wir beim Falknereihof Haging verbracht. Etwas über 2 Stunden standen uns Adler, Gerfalke, Bartkauz, Uhu und ein Wüstenbussard im Flug und für Porträts zur Verfügung. 

    Das Falknerteam erzählte uns viele Details über die Arbeit eines Falkners und natürlich spannende Details zu den verschiedenen Raubvögeln. PS: Die Kosten der Falkner Vorführung werden bei diesem Event durch die Anzahl der Teilnehmer geteilt. Trage Dich unter Projekte auf meiner Liste ein. Wenn genug Teilnehmer zustande kommen organisiere ich eine neue Vorführung.

    IMG_2729
    IMG_2731
    IMG_2721
    IMG_2726
    IMG_2745
    IMG_2723
    IMG_2713
    IMG_2727

    Vielen Dank an alle die dieses kleine Event ermöglicht haben.

  • Basstölpel, Lummen und Robben

    Basstölpel, Lummen und Robben

    Die Basstölpel Kolonie auf Helgoland gibt es erst seit 1991. Ausgerüstet war ich mit einem 400mm, 2x und 1,4x Konverter und einem Canon 135 f/2 EF.  Dieses Problem hat mir ein paar Fotos versaut als der Eisvogel kam und der Fokus komplett weg war im irgendwo. Letztendlich hab ich die R7 nur wenige Minuten (7 Bilder bei 2 Sichtungen) im Einsatz gehabt, dann reichte es mir… was mit der 5D IV raus kam entschädigte dann. Eine erhoffte gute Bildqualität etc. zur 5DIV an diesem Tag gelang mir nicht wirklich mit der R7, an anderen Tagen lieferte sie bisher sehr gute Qualität bei ähnlicher Schärfe fotografiert direkt aus der Hand ab.

    Tag 1: Die frechen Basstölpel welche sich dort um jedes Stück Nestmaterial heftig und mit lautem Getröte streiten, gibt es schon ab 50mm aufwärts, 1-3 Meter vom Wegesrand entfernt zu fotografieren.

    Ähnlich wie Papageitaucher in Island kann man sie am Klippenrand ohne Scheu antreffen. Natürlich fällt man recht schnell in einen Foto Blutrausch wenn man dort ankommt. Besonders wenn es stürmisch wurde, flogen plötzlich 2-3 mal so viele Vögel und genossen den Auftrieb … knips, Doppelknips, 10x Knipps usw. 😬 

    Tag 2: Heute etwas gezielter auf Fotofang. Gut das ich das 135mm dabei hatte, erst an der APS-C R7 und tagsdrauf nur noch an der 5DIV. Ich mag einfach Vollformat etwas lieber und fühle mich unwohl mit dem APS-C Sensor und der Vorstellung wie gut mag das Foto wohl erst im Vollformat z.B. mit einer neuen R5* sein. 135mm stellt wie ich finde fast das Optimium für diese nahen Situationen meist sitzender Basstölpel mit ordentlich Bokeh dar. Mit der 5DIV ohne den Augenfokus einer R7 die ich für spontane Landefotos u.a. dann doch gerne gehabt hätte, fotografierte ich dann im Nahbereich. Die 5DIV hat diese neuen RF Features natürlich nicht aber an Flugbildern mit der R7 hatte Ich mich am ersten Tag eh satt fotografiert.

    Davon ab es geht natürlich auch ohne den neuen Augenautofokus, allerdings mit etwas mehr Ausschuss. Die R5II wird sehnsüchtigst erwartet. Ich werde berichten.

    Tag 3: Regenwetter am Morgen, als es besser wurde sahen wir eine Gryllteiste welche die Eiderenten anbalzte und wir sahen noch ein paar Robben. Gutes Wetter am Abend tolle Lumenfotos.

    Tag 4: Heute kamen den ganzen Tag Robben auf den Sensor. Den Spot anzusteuern hätten wir fast vergessen so sehr haben wir das Treiben der Basstölpel und Lummen genossen 🫣😂👍 

    Am nächsten Morgen die Heimreise war total veregnet, alles tropfte und war von außen nass weil das Ausschiffen der ankommenden Gäste über 20min. im Starkregen dauerte. Mein Rucksack (hier könnte ihre Firmenwerbung stehen denn ich will nie wieder einen anderen😉) hielt aber alles im Inneren trocken und ist bis auf die Eisenschellen (etwas laut wenn sie irgendwo anschlagen) auch sehr sehr praktisch für mich @wildlife Touren. PS: Trage Dich unter Projekte auf meiner Liste ein. Ich schreibe Dich an sobald ein Fotoevent los geht.

    IMG_2807
    IMG_2598
    IMG_2661
    IMG_2603
    IMG_0092
    IMG_2670
    IMG_2807 IMG_2598 IMG_2661 IMG_2603 IMG_0092 IMG_2670
  • EOS R7 erster Eindruck (Teil 2)

    EOS R7 erster Eindruck (Teil 2)

    Nachdem beim Ansitzen mit Stativ und vorfokussiertem Ast, die R7 oft den vorfokussierten Ast verlor, wenn sie beim Warten auf den Eisvogel in den Standby schaltete und danach wieder aufwachen sollte, packte ich die 5DIV aus und hatte keine Probleme mehr. Aus der Hand bin ich super zufrieden mit der R7 aber auf dem Stativ gab es diese Fokus Probleme, die ich weiter beobachten werde. AIServo, Motivverfolgung und anderes schaltete ich zur erhofften Lösung ab, Tieraugenerkennung blieb an und auch die Einstellung das ein einmal fokussiertes Ziel priorisiert wird und nicht auf ein neues gewechselt wird was in den Fokusbereich eintritt blieb an …aber es brachte keine Lösung. Vermutlich lag es am schnellen Wasser im Hintergrund und dem Tieraugenfocus der irgendwas erkannte?

    Dieses Problem hat mir ein paar Fotos versaut als der Eisvogel kam und der Fokus komplett weg war im irgendwo. Letztendlich hab ich die R7 nur wenige Minuten (7 Bilder bei 2 Sichtungen) im Einsatz gehabt, dann reichte es mir… was mit der 5D IV raus kam entschädigte dann. Eine erhoffte gute Bildqualität etc. zur 5DIV an diesem Tag gelang mir nicht wirklich mit der R7, an anderen Tagen lieferte sie bisher sehr gute Qualität bei ähnlicher Schärfe fotografiert direkt aus der Hand ab.

    Thats life😊


    und hier mit der R7 ein Problem (Bild rechts nach dem Aufwachen der R7, Fehlfokus obwohl mit Stativ vorfokusiert war, Bild links bearbeitet um den Fehlfokus zu sehen)


    Den Feldhamster z.B. habe ich mit der R7 EF400 f2,8 IS fotografiert und die Qualität passt absolut.

  • Großglockner, Almenland, Neusiedler See, Wien.

    Großglockner, Almenland, Neusiedler See, Wien.


    Murmeltiere am Großglockner das war wirklich wieder sehr schön. Trotz einer Übernachtung aber irgendwie zu kurz, weil der Ankunftsnachmittag komplett veregnet war. Wir haben im Verlauf unseres Urlaubs noch einiges vor und mussten deshalb am nächsten Nachmittag weiter zu einem Astrophotokurs sowie zu eigenen geplanten Wanderungen im Gebiet Almenland. War der erste Tag noch ohne eine Steinbock Sichtung so gab es am Folgetag an anderer Stelle auf 1400m Grund zum Jubeln.

    Weiter ging es nach 4 Tagen Richtung Wien, dort waren wir erfolgreich auf der Suche nach Hamstern und Zieseln.

    Das letzte Ziel war das Gebiet Neusiedler See. Im Vorfeld hatte ich mir ein paar kleine Ziele gesteckt und bis auf ein Foto vom Wiedehopf hat auch alles gut geklappt. Bei den Bienenfressern sah ich doch noch einen Wiedehopf aus großer Entfernung aber für ein vorzeigbares Foto hat es nicht gereicht. Dafür war der Ornithologe/Biologe Leander Khil kurz mit einer Gruppe am Spot anwesend.

    Der Wassermangel im kompletten Gebiet des Neusiedler Sees war, wie in den Medien zu lesen stark sichtbar und in den Salzlacken war kaum oder kein Wasser. Der Zicksee z.B. hatte im Juli 2022 nur eine sichtbare ca. 50x30m Pfütze um den die Vögel herum standen. Es wird auch schon lange über die hohe Wasserentnahme durch die Landwirtschaft und die Wasserzugabe aus Flüssen kontrovers diskutiert.


    Österreich 2022

    432BE7CE-CAF3-45AF-8C8C-50A0CBF79E1C
    AABDE24C-859E-4233-873B-EC8739357D5A
    1E161466-E5E3-4358-A407-5285A4A740FA
    EBA778E5-D95A-4E6C-B989-5A4AC514927B
    EFCD0DF8-6820-46D2-964B-99DE13B72769
  • Der Alpensalamander

    Der Alpensalamander

    Schon lange hoffte ich den Alpensalamander mal zufällig erwischen zu können. Auf einer schönen 6Std. Bergtour auf den Hochgern, hatte ich Glück ihn fotografieren zu können. Auf dem Wanderweg sah ich aus der Ferne zwei Wanderer, die etwas am Boden beobachteten. Ich dachte mir schon das könnte ein Tier sein… vielleicht ein Salamander 😊 und ging etwas schneller.

    Es war ein Alpensalamander (mit etwas grün auch beim .raw am Kopf… eine Spiegelung, Moos?). Diesen fotografierte ich mit dem EF 100 2,8 IS adaptiert an einer DG9 und damit beende ich den Ausflug ins mft Lager. Nicht weil es schlecht ist sondern langsamer (durch den mft-> EF Adapter) und vor allem weil Canon endlich mit der EOS R7 dass geliefert hat, was ich mir als spiegelose Zweitkamera zum Vollformat vorstelle. Ich warte auf die Lieferung und werde dann berichten.

  • EOS R7 erster Eindruck (Teil1)

    EOS R7 erster Eindruck (Teil1)

    Die spiegellose EOS R7 ist bei mir angekommen und sie ist klein, leicht und „full of power“, sprich neue Software und Technik. Sie ist schnell, meine 5D IV macht mechanisch nur 7 B/s. Die R7 macht bei Reihenaufnahmen mechanisch bis zu 15 B/s und 30 B/s mit dem elektronischen Verschluss. Genau das wollte ich, einen Preisleistungskracher, auf annähernd Profiniveau der mir ein paar neue Möglichkeiten bringt, im spiegellosen RF Universum. Sehr gut Canon! Da ich mit meiner Vollformat DSLR EOS 5DIV sehr zufrieden bin, wollte ich nicht unbedingt auf eine R5 wechseln, aus Kostengründen, sonst wäre es natürlich eine R3 oder R5 geworden. Ich vergleiche also auch den Mehrwert gegenüber der 5DIV

    Bei EF Teleobjektiven soll der IBIS gar nicht oder deutlich weniger zupacken. Optimale Stabilisierung gibts mit den RF Objektiven. Ich nutze den mitgelieferten EF zu RF Adapter von Canon. Einen Bericht zur wirklichen Stabilisierung mit dem EF to RF Adapter von Canon ist mir bisher nicht bekannt. Gerne würde ich meinen Bericht dahingehend ergänzen.

    Die R7 hat neue Software z.B. Panorama, Focus Bracketing/Stacking, RawBurst(sobald der Auslöser halb gedrückt ist werden Fotos schon im Cache aufgenommen) ausserdem eine gute Motivnachführung. Das Gewicht ist nur 530 g (612 g mit Akku plus Speicherkarte, basierend auf CIPA-Richtlinien).

    Da ich Tiere fotografiere, die oft weit weg sind, kommt mir die R7 mit einem kleinen APSC Sensor in manchen Situationen sehr entgegen. Durch den Cropfaktor 1,6 wird ein Motiv (bei gleicher Brennweite) bei einer APS-C Kamera im Vergleich zu einer Vollformat Sensor Kamera größer dargestellt (x1.6) und das Drumherum wird weniger mitfotografiert. Umgekehrt hätte man bei einer VF Kamera wie z.B. der 5DIV mehr von der Umgebung zu sehen in der das Tier lebt, natürlich bei gleicher Brennweite. Beides ist je nach Situation interessant, deshalb haben manche Fotografen auch zwei Kameras. Ausserdem hat eine VF Cam bedingt durch den grossen Sensor natürlich ein besseres (Rausch)Verhalten in „lowlight Situationen“ gegenüber dem APS-C Sensor der R7.

    Negatives gibt es wenig. Es fällt mir auf dass die Anordnung der Tasten schon etwas anders ist als bei einer 5DIV und ich mehr schauen muss was ich wo finde, das hörte ich aber auch schon auf YT bei Fabian Fopp, der ein paar tolle Videos zur R7 zeigt. Das Thema Rolling Shutter im elektronischen Verschluss wird auf YT auch von Fabian Fopp super erklärt. Da ich nicht so im Dauerfeuer fotografiere, sondern eher dosiert, auch wegen der vielen gleichen Fotos in der Nachbearbeitung habe ich damit auch noch keine Berührung gehabt. Aktuell ist die APS-C R7 leider schwer lieferbar und nun wurde auch noch die VF R6 II angekündigt. Ob das die Verfügbarkeit der R7 verbessert?

    Man kann nicht alles haben aber das Gebotene der R7 ist schon ein Canon Kracher, da bin ich mir sicher. Ohne persönliche Outdoor Erfahrungen bisher, gefallen mir meine ersten Fotos und das Verhalten der R7 in ersten Versuchen. Ich habe das Gefühl, dass meine 1499€ gut angelegt sind. Im demnächst kommenden zweiten Teil zur R7, werde ich erste Fotos und meine Outdoor Erlebnisse teilen.

  • Hohe Tauern,  Großglockner.

    Hohe Tauern, Großglockner.

    Der Nationalpark Hohe Tauern war eine ganz tolle Erfahrung. Zusammen mit Florian Warnecke haben wir eine tolle Zeit gehabt. Am besten kann ich das schöne mehrtägige Erlebnis mit diesem Video zeigen. So nebenbei bekomme ich Lust darauf Videos noch besser zu machen als dieses, welches fast automatisiert entstanden ist. Man kennt das ja, also viel Spaß mit dem Video

  • Skógafoss (Island)

    Skógafoss (Island)

    Mein erster Besuch, 2020 am Skógafoss auf Island im Rahmen unserer Auto Rundreise, war auch gleich ein ganz besonderer. Bedingt durch die Covid Pandemie war es am Wasserfall sehr leer, was wir so wohl nie wieder erleben werden.

    Es ist sehr beeindruckend an diesem bekannten Ort zu sein. Auf der rechten Seite kann man übrigens hoch gehen und kann dann den kleinen Fluß Skógá sehen der unten zum Wasserfall wird.

    Der Skógafoss ist ein Wasserfall des Flusses Skógá im Süden Islands. Er liegt beim Ort Skógar in der Gemeinde Rangárþing eystra unterhalb des Eyjafjallajökull an einer ehemaligen Steilküste.

    Eine Sage erzählt, dass der erste Wikingersiedler in dieser Gegend, Þrasi Þórólfsson, einen Schatz in einer Höhle hinter dem Skógafoss vergraben hat. Jahre später entdeckte ein isländischer Junge die Truhe, konnte aber nur nach dem Griff greifen, ehe die Kiste verschwand. Der Ring der Schatztruhe wird jetzt im Museum Skógasafn verwahrt (Skogafoss)

    Dabei hatte ich an diesem Ort ein kleines Stativ für die 5D IV, das EF 16-35mm plus Polfilter, Verlaufsfilter, ND64